Technologie im Spitzensport – so digital wird trainiert und optimiert

Technologie, Sportuhr

Die Smartwatch ist für viele von uns zum täglichen Begleiter geworden. Sie hilft uns dabei, Aktivitäten zu tracken, unsere Leistung zu analysieren und zu optimieren. Ein Stück Digitalisierung des Sports, die auch bei Spitzensportlern längst Einzug gehalten hat.

Was für uns als Zuschauer vor dem TV so mühelos aussieht, ist das Ergebnis harter Arbeit, die sich durch Technologien stark verändert hat. Wie die Trainings heute aussehen und welche Benefits Technik beim Sport hat, schauen wir uns nun genauer an.

Computerspiele & Sport – eine Symbiose, die Vorteile mitbringt

Wer an einen Gamer denkt, hat schnell die typischen Klischees im Kopf. In den letzten Jahren hat sich allerdings die enge Verbindung zwischen Computerspielen und Sport gezeigt. Nicht nur das Wachstum der E-Sports-Branche spielt hier eine Rolle, sondern auch die Möglichkeit, mithilfe von Spielen für den Sport zu trainieren.

Zweifelsfrei gibt es Games, die primär für das Freizeitvergnügen gedacht sind. Wir denken an die Glücksspielbranche, die in der Welt des Sports vor allem durch Sponsoring wichtig ist. Wenn Sportler in ihrer kostbaren Freizeit im onlinecasinosschweiz.com möchten sie nicht trainieren, sondern abschalten. Doch Gaming ist nicht nur Glücksspiel, es gibt Computerspiele, die durchaus Einfluss auf die sportlichen Qualitäten haben.

Die Spielkonsole wird natürlich nicht traditionell eingesetzt. Ein Weltfussballer trainiert seine Lauffähigkeit auch nicht mit FIFA an der Playstation, sondern draussen auf dem Platz. Wichtig sind hier stattdessen Technologien wie VR, die bestimmte Situationen simulieren können und so das Training effizienter gestalten. Für Motorsportler sind Simulationen eine Gelegenheit, ihre Strecken zu üben und sich so auf Kurven und schwierige Bereiche einzustellen.

Technologie im Training

Sie heissen Fitbit, Garmin-Watch und Co., zieren das Handgelenk und überwachen den Fitnesszustand in Echtzeit. Im Rahmen einer Ernährungsberatung lassen sich sogar die Mahlzeiten tracken. Nicht nur Privatanwender setzen auf Smartwatches und Fitnesstracker, auch im Spitzensport wird damit gearbeitet. Die Überwachung ist längst Standard in Trainingslagern geworden, denn so lassen sich Leistungskurven analysieren und bewerten.

Für den Trainer hat sich die Arbeit dadurch teilweise erleichtert, aber auch stark verändert. Er braucht nichts als einen Computer und kann hier nachverfolgen, wie sich seine Schützlinge schlagen. Jeder Schritt, den ein Spitzensportler am Tag macht, wird über Schrittzähler und Peripherie aufgezeichnet. Die Herzfrequenz wird permanent analysiert, um den Gesundheits- und Trainingsstatus festzustellen.

Auf diese Weise lässt sich Optimierungspotenzial anhand von Auswertungen erkennen und direkt umsetzen. Das Ziel der Trainer dabei ist, die Leistungsfähigkeit der Sportler bis ans Limit auszureizen und auf Schwächen zu reagieren, bevor sie sich im Turnier zeigen.

Leistungssteigerung durch Technik – im Spitzensport von grosser Bedeutung

Im Jahr 2021 waren bereits 41 % der befragten Schweizer Haushalte mit Wearables ausgestattet, Tendenz steigend. Im privaten Rahmen nutzen wir die praktischen Helfer zur Überwachung der Körperfunktionen, aber auch zur Steigerung der Leistungen. Per App wird das Trainingsprogramm gewählt, die Smartwatch übernimmt dann die Begleitung und protokolliert die erzielten Ergebnisse. Auch im Spitzensport sind Sportler nicht mehr ohne Wearables unterwegs, um das Beste aus sich selbst und ihrer Leistungsfähigkeit zu holen. Früher erfolgten Trainingseinheiten nach einem festen Fahrplan, jeder Sportler hatte das gleiche Training (innerhalb eines Teams). Heute ist es möglich, Schwachpunkte gezielt zu erkennen und einzelne Athleten zu pushen und ihre Leistungen zu optimieren.

Am ganzen Körper befinden sich Sensoren, Messeinheiten und Geräte, die permanent erkennen, wer sein Leistungspensum bringt und wer schwächelt. So hat der Trainer die Möglichkeit, Sportler zur Seite zu nehmen und mit ihnen ein Extratraining zu strukturieren. An dieser Stelle werfen wir einen Blick in die Zukunft, denn mit Wearables ist die Technologie noch lange nicht am Ende angekommen.

Viel Potenzial sehen Experten in der Entwicklung von cyber-physischen Systemen, die weit über eine Smartwatch am Handgelenk hinausgehen. Ein entsprechender Tennisschläger beispielsweise gibt direktes Feedback über die Haltung des Sportlers, den aufgebauten Druck und die Schwächen beim Schlagen. Auch dahinter steckt am Ende ein sehr effizientes und simples System. Sensoren und Controller werden mit Rechen- und Netzwerkfunktionen verbunden. Anschliessend ist es für den Trainer möglich, Leistungen zu analysieren, zu steuern und zu bewerten.

Gesundheitlicher Benefit und Schutz von Spielern dank Technologie

Haben wir bis jetzt nur auf die Leistungssteigerung durch Technik geschaut, eröffnet sich mit der Gesundheitsprävention ein weiteres wichtiges Themenfeld. Nichts ist ärgerlicher, als wenn der Top-Performer eines Teams aufgrund einer Verletzung ausfällt. Cyber-Physical-Systems und Wearables sind in der Lage, auch hier für Optimierungen zu sorgen. In der NFL wird seit einiger Zeit an der Entwicklung von CPS gearbeitet, die Belastungen und insbesondere Überlastungen beim Sport und Training erkennen. Statistisch gesehen steigt das Verletzungsrisiko, wenn der Spieler überlastet und übermüdet ist. Indem Trainingsgeräte und Wearables solche Zustände erkennen, kann der Trainer rechtzeitig eine Pause initiieren.

Im Zweifel kann auf diese Weise beim Turnier ein Spielerwechsel erfolgen, obwohl sich die Erschöpfungserscheinungen lediglich am Computer und noch nicht im Spiel zeigen. Ob und in welchem Umfang CPS künftig zum Einsatz kommen und dann womöglich auch über einen Spielerwechsel auf dem Fussballfeld entscheiden, wird die nahe Zukunft zeigen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die kontinuierliche Überwachung der Herzleistung. Gerade im Spitzensport passiert es immer wieder, dass Athleten an einer Herzmuskelentzündung leiden, weil sie bei Erkältungskrankheiten keine Trainingspause eingehalten haben. Durch die Pulsüberwachung zeigen sich schon kleinste Veränderungen schnell und ermöglichen dann einen umgehenden Arztbesuch.

Fazit: Technologie wird den Spitzensport verändern und optimieren

Spätestens bei grossen Fussballturnieren zeigt sich, wie stark der Sport bereits von technischen Einflüssen geprägt ist. Videoanalysen- und Beweise sind zum Standard geworden. Als Zuschauer bekommst du aber weniger davon mit, wie deine Lieblingssportler trainieren.

Hier gab es in den letzten Jahren sehr viele Veränderungen, die allesamt mit Digitalisierung zu tun hatten. Eines werden aber selbst die besten Geräte nicht ändern: Wer Leistung bringen möchte, braucht Talent und muss trainieren!

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Posted by Susanne

Dipl. Ernährungsberaterin, Sports Lover and Food Enthusiastic