Alkohol und Leistungssport – Auswirkungen

Alkohol und Leistungssport

Alkohol und Leistungssport

Alkohol und Leistungssport, das sind zwei Dinge, die nicht zusammengehören sollten, es aber doch irgendwie tun. Intuitiv ahnt jeder, vom Leistungssportler bis zum Hobby-Jogger, dass Alkohol und Leistungssport sich nicht vertragen. Anderseits gehört in unserer Gesellschaft das Bier nach dem Fussballspiel fast schon zum Standart. Doch ist das wirklich schlecht für den Körper und seine Regenerationsfähigkeit?

Alle Studien, die in dieser Frage durchgeführt wurden, ergeben eine eindeutige Antwort: Ja, Alkohol hat negative Auswirkungen auf die Erholung des Körpers! Wissenschaftler weißen dabei auf drei Hauptgründe hin, wobei nicht alle mit dem Alkohol selbst zu tun haben.

Alkohol und Glykogensynthese

Die Glykogensynthese ist ein gutes Beispiel für den indirekten Schaden von Alkohol. Glykogen spielt bekanntlich eine große Rolle bei der Muskelregeneration, weshalb nach dem Training unbedingt Kohlenhydrate zugeführt werden sollten. Genau hier ist Alkohol oft das Problem. Während Tests keine direkte Auswirkung von Alkohol auf den Glykogenhaushalt feststellen konnten, ist es schlicht und ergreifend so, dass Sportler die notwendigen Kohlenhydrate oft nicht zu sich nehmen, wenn es nach dem Training direkt in die Kneipe geht. Und wenn, nur durch den im Alkohol enthaltenen Haushaltszucker.

Alkohol und Proteinsynthese

Bei Proteinen sieht die Lage schon anders aus. Selbst wenn bei wissenschaftlichen Tests zusätzlich zum Alkohol auch Eiweiss zugeführt wurde, reduzierte sich nämlich die Proteinsynthese in den Muskeln der Probanden. Alkohol hemmt also die Synthese und verlangsamt damit die Erholung der Muskeln, unabhängig davon, ob man die notwendigen Nährstoffe nun zuführt oder nicht.

Alkohol und Schlaf

Eine letzte negative indirekte Wirkung von Alkohol ist schliesslich der eingeschränkte Schlaf. Durch lange Partynächte nach dem Training oder dem Spiel, schläft man kürzer und unruhiger. Das zeigt sich natürlich am nächsten Tag mit verschlechterter körperlicher und mentaler Leistungsfähigkeit. Sollte am Folgetag ein Training angesetzt sein, erhöht sich damit außerdem die Verletzungsgefahr.

Auch wenn diese Tests von recht exzessivem Trinken, also nicht nur einem Bier nach dem Training, ausgehen, ist klar bestätigt, dass Alkohol eine negative Wirkung auf die Regenerationsfähigkeit hat. Diese kann direkt, wie im Fall der Proteinsynthese, oder indirekt sein. Meint man es mit dem Training ernst, sollte man exzessives Trinken also auf jeden Fall vermeiden.

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