Wettkampfverpflegung an der Tortour 2018

Manuel Conrad Tortour 2018

Radsportler Manuel Conrad vom ehemaligen Radsport Team Dicolli-Sportbenzin berichtet von seinen Erfahrungen rund um die Verpflegung während der Tortour 2018. Ergänzt wird der Bericht durch Hilfreiche Tipps und Tricks von Hammer Nutrition. Diese Tipps sind jeweils als Richtwerte zu verstehen. Jeder Körper reagiert anders, weshalb die Verpflegung immer auf den jeweiligen Bedarf angepasst werden muss.

Eine Tort(o)ur auch für den Magen…

Da dies meine erste Tortour – bzw. mein erstes Rennen über eine solche Distanz überhaupt – werden sollte, stand ich im Vorfeld doch reichlich ratlos da, was das Thema Ernährung anging. Die Verpflegung während der einzelnen Etappen war kein Thema, da ich hier mit jeweils nur knapp zwei Stunden Belastung weit unter dem lag, was ich mir von den Radmarathons gewohnt bin. Hier setzte ich komplett auf die Zufuhr flüssiger Kohlehydrate mittels Gels und Sportgetränken, für den Kick vor den einzelnen Etappen sorgte jeweils ein Activator von Sponser.

Hammer Tipp: Anstelle von Koffeinboostern (Sponser Activator) vor dem Start Fully Charged einnehmen: verkürzt die Aufwärmzeit, erhöht die Durchblutung, puffert Laktat und erhöht die geistige Schärfe. Mehr Leistung auf weniger BPM! Nicht wie bei Standard-Koffeinbomben.

Sorgen machte mir eher die Nahrungsaufnahme zwischen den einzelnen Einsätzen – immerhin galt es, dreissig Stunden durchzuhalten, ohne in eine Unterzuckerung oder «Überfütterung» hineinzugeraten. Auch war ich mir unsicher, wie mein Magen das Ganze wegstecken würde, zeigte sich dieser doch bereits bei längeren Marathons wie dem Ötztaler oder dem Engadiner relativ empfindlich und quittierte die hohe Zufuhr an Kohlenhydraten gegen Ende häufig mit Übelkeit.

Hammer Tipp: Nach den Etappen die Glykogenspeicher optimal füllen und die Muskelregeneration unterstützen mit Recoverite (optimales Mischverhältnis Kohlenhydrate zu Protein 3:1). Allenfalls zusätzlich ein paar gut verdauliche Kohlenhydrate mit etwas Protein essen z.B. Porridge mit etwas Vegan Protein von Hammer Nutrition.

In meiner Ratlosigkeit beschloss ich, einmal möglichst breit einzukaufen und dann während des Rennens einfach zu essen, wonach mir der Sinn stehen bzw. was ich überhaupt runterbringen würde. So kochte ich zwei Portionen Pasta mit reichlich Salz und ohne Sauce, kaufte eine grosse Packung Laugenbrötchen, zwei Töpfchen Milchreis, ein wenig Trockenfleisch für den Proteinhaushalt sowie sehr viele Törtchen, Nussrollen und Süssgetränke – denn Trinken geht bei mir immer, mit dem Essen ist es so eine Sache…

Hammer Tipp: ACHTUNG! Das sind alles sehr EINFACHZUCKERhaltige Nahrungsmittel. Dies beeinträchtigen die Regeneration und das Leistungsniveau.

Eines gleich vorweg: Gegessen habe ich von dem ganzen Zeug am Ende nicht viel… Bereits relativ früh setzte der Appetit aus und ich kämpfte mit Übelkeit, einem sauren Magen und Sodbrennen.

Hammer Tipp: Evtl. zu kurz vor dem Rennen gegessen? Drei-Stunden-Regel nicht beachtet? Vielleicht das Falsche gegessen? So war der Körper mir der Verdauung beschäftigt bzw. konnte durch die Belastung nicht mehr richtig verdauen und quittierte es mit Übelkeit etc. Empfehlung: letzte Mahlzeit 300-500 kcal 3h vor dem Rennen. Komplexe Kohlenhydrate und etwas Protein. Kalorienaufnahme während dem Rennen pro Stunde: ca. 120-180 kcal, Flüssigkeit: ca. 600-750 ml, wenn enorme Belastung und/oder sehr heiss zusätzlich Endurolytes (Vollspektrum-Elektrolyte. Der Körper braucht nicht nur Salz!) Kapseln einnehmen. WENIGER IST MEHR!

Das Einzige, was ich relativ gut runterbrachte, waren die Laugenbrötchen sowie einige kleine Haselnussrollen und Linzertörtchen. Gegen Mitte des Rennens, in einer längeren Pause, zwang ich mich, eine Portion der mitgebrachten Pasta zu essen, die zweite reiste ungenutzt durch die Schweiz, ebenso wie der Milchreis sowie das Trockenfleisch. Die Kalorien kamen dann am Ende hauptsächlich aus kleinen Snacks wie z. B. einem Regenerationsgetränk (Recoverite von Hammer) !SUPER! nach jeder Etappe sowie einem oder zwei Riegeln (Sponser Salty and Nuts, um eine Abwechslung von den Süssigkeiten zu haben)

Hammer Tipp: Der Sponser Salty Nut’s schmeckt zwar weniger süss, hat aber auch Zucker. Wir empfehlen die Raw Bars von Hammer Nutrition, hergestellt auf der Basis von Nuss- oder Dattelmus. 70-100 % roh zubereitet. Enzyme zur Verdauung noch vorhanden. Unterstützt den Säure-Basenhaushalt positiv

und literweise zuckerhaltigen Getränken (Cola, Eistee…).

Hammer Tipp: Süssgetränke wie Cola, Eistee… sind nicht zu empfehlen, da sie zu einer schlechtere Regeneration, mehr Übersäuerung etc. führen. Wir empfehlen HEED. Gibt langanhaltende Energie, puffert Laktat, weist ein vollständiges Elektrolytprofil aus oder PERPETUEM mit zusätzlichen essentiellen Aminosäuren (Protein).

Alles in allem sicherlich nicht optimal, aber solche Belastungen haben ihre eigenen Gesetze und wonach es den Bauern nicht gelüstet, das isst er am Ende eben auch nicht…

Die Themen Übelkeit und Sodbrennen war dem Hörensagen nach nicht nur bei mir ein Problem. Hier wäre es, auch im Hinblick auf künftige Marathons, sicherlich interessant, die Ursache herauszufinden und eine Strategie zur Verhinderung oder zumindest Linderung dieser Beschwerden (die während der Belastung ironischerweise kaum, danach jedoch umso heftiger spürbar sind) zu finden.

Hammer Tipp: WENIGER IST MEHR! Übelkeit und Sodbrennen sind häufig auf eine zu hohe Menge an zugeführten Kalorien zurück zu führen. Wir empfehlen zwischen 120 und 180 Kalorien pro Stunde. Wobei immer der Grundsatz „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ gilt.

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Hammer Game Plan

Vor dem Rennen:
Letzte Mahlzeit 300-500 kcal komplexe KHs mit etwas Protein 3 h vor dem Rennen

Direkt davor:
Hammer FULLY CHARGED: (Durchblutungsförderung, puffert Laktat, schärft die Sinne) und evtl. Hammer Gel (kein Zucker! Komplexe Kohlenhydrate, leicht verdaulich und mit Essentiellen Aminosäuren)

Während dem Rennen:
Hammer HEED (kompl. KHs und vollständiges Elektrolytprofil) und Hammer GEL (kompl. KHs und EAAs) oder Hammer PERPETUEM (zusätzlich EAAs und etwas Fett)

Danach:
RECOVERITE (3:1 KH zu Protein für optimale Regeneration jeweils nach den Etappen zur Vorbereitung auf die nächste Etappe)

In den Pausen:
komplexe KHs mit etwas Protein und/oder Hammer BAR RAW (leicht verdaulich, günstig für Säure-Basenhaushalt) und/oder Hammer Protein Bar VEGAN oder WHEY (mehr Protein zur Regenerationsunterstützung) und evtl. Hammer FIZZ (Brausetablette für Getränk mit Elektrolyten)

 

Mehr Infos zur Rennverpflegung mit Hammer Nutrition findest du im SOS_Secrets of success_Broschüre_de