Vitamin D – dem Immunsystem etwas Gutes tun

Vitamin D3

Seit vielen Jahren nehmen wir Mitarbeiter von Sportbenzin regelmässig Vitamin-D-Präparate zu uns. Während der Gebrauch von Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmitteln im Sommer etwas abnimmt (weil wir mehr Vitamin-D von der Sonne bekommen), nehmen wir das restliche Jahr über täglich Vitamin-D-Präparate zu uns.

Und das aus gutem Grund – solange wir uns zurück erinnern können, gibt es keinen anderen Nährstoff und kein anderes Nahrungsergänzungsmittel, welches für die menschliche Gesundheit eine so grosse Rolle spielt, wie Vitamin D. Magnesium gehört natürlich ebenso zu den Goldmedaillengewinnern und sollte nicht ausser Acht gelassen werden – dazu weiter unten mehr.

Beinahe jede Körperzelle und jedes Gewebe in unserem Körper verfügt über Vitamin D-Rezeptoren und alle diese benötigen regelmässig Vitamin D, um richtig zu funktionieren [1, 2]. In Bezug auf das Immunsystem – ist Vitamin D einer der besten Nährstoffe für die «Front-Line-Abwehr».

«Vitamin D hat wichtige Funktionen, die über die der Kalzium- und Knochenhomöostase hinausgehen und die Modulation der angeborenen und adaptiven Immunantworten umfassen. Vitamin-D-Mangel ist bei Autoimmunerkrankungen weit verbreitet. Zellen des Immunsystems können Vitamin D synthetisieren und darauf reagieren.» [3]

Dr. Richard Mellanby kommentiert andere Forschungen zu Vitamin D / Immunsystem [4] wie folgt: «Ein niedriger Vitamin D-Status ist seit langem ein bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung mehrerer Autoimmunerkrankungen. Unsere Studie zeigt, wie Vitamin D das Immunsystem dramatisch beeinflussen kann.»

Der hoch angesehene Vitamin-D-Experte Dr. Richard F. Holick erklärt schliesslich, dass Vitamin D «eine Vielzahl von Genen regulieren kann, die wichtige Funktionen bei der Regulierung des Zellwachstums, der Modulation der Immunfunktion und der kardiovaskulären Gesundheit haben. Epidemiologische Erkenntnisse und prospektive Studien haben einen Vitamin-D-Mangel mit einem erhöhten Risiko für viele chronische Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, tödliche Krebserkrankungen, Typ-II-Diabetes und Infektionskrankheiten in Verbindung gebracht.» [2]

Inzwischen sollte klar sein, dass Vitamin D für praktisch alle Aspekte der Gesundheit, einschliesslich der ordnungsgemässen Funktion des Immunsystems, unerlässlich ist. Wie viel Vitamin D muss man täglich einnehmen, um optimale Werte zu erreichen bzw. aufrechtzuerhalten? Nur ein Vitamin-D-Test kann dir Klarheit verschaffen, ob bereits ein Mangel besteht oder du optimal versorgt bist.

Welches Vitamin-D Präparat darf es sein?

Die meisten Vitamin D-Präparate (verkauft als Vitamin D3 oder Cholecalciferol) werden aus Lanolin hergestellt, welches aus Schafwolle gewonnen wird. Es gibt auch vegan-freundliche Vitamin-D-Präparate, wobei hier das Vitamin D3 aus Flechten gewonnen wird.

HINWEIS: Vitamin-D wird sowohl in Mikrogramm(=µg) als auch in der Internationalen Einheit (= I.E.) angegeben. (Als Beipsiel: 20 µg entsprechen 800 I.E. Vitamin D. Um diesen Wert zu erreichen, müsste man täglich 400g Makrele, 20 Liter Vollmilch trinken oder 10 kg Kalbsleder essen.)

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Magnesium nicht vergessen!

Um den vollen Nutzen aus Vitamin D zu ziehen, benötigt dein Körper ausreichend Magnesium. Dies liegt daran, dass Magnesium die am Vitamin-D-Stoffwechsel beteiligten Enzyme aktiviert. In einer Studie stellten Forscher fest, dass es «wichtig ist, sicherzustellen, dass die empfohlene Menge Magnesium konsumiert wird, um den optimalen Nutzen von Vitamin D zu erzielen.» [5]

Eine andere Studie [6] zeigt, dass Magnesium auch den Vitamin-D-Status im Körper optimiert – ihn bei Menschen mit einem Mangel erhöht und bei Menschen mit einem zu hohen Spiegel verringert. Dies ist nach Ansicht der Forscher von entscheidender Bedeutung, da Menschen Vitamin D unterschiedlich synthetisieren. Bei einigen Personen wurde festgestellt, dass der Vitamin D-Spiegel selbst nach hohen Vitamin-Dosen nicht anstieg. Durch die Verwendung von Magnesium in Vitamin-D-Studien und über dessen Eigenschaften, den Vitamin-D-Spiegel nach Bedarf zu erhöhen / zu senken, können zuverlässigere Schlussfolgerungen in der Forschung gezogen werden.

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Verweise:

[1] Holick MF. Vitamin D: evolutionäre, physiologische und gesundheitliche Perspektiven. Curr Drug Targets. 2011 Jan; 12 (1): 4-18.

[2] Holick MF. Vitamin D: eine d-leichte Lösung für die Gesundheit. J Investig Med. 2011 Aug; 59 (6): 872 & ndash; 80.

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3166406/

[4] Louise Saul, Iris Mair, Alasdair Ivens, Pamela Brown, Kay Samuel, John D. M. Campbell, Daniel Y. Soong, Nadine Kamenjarin, Richard J. Mellanby. 1,25-Dihydroxyvitamin D3 hemmt die CD4-T-Zell-Priming-Fähigkeit von CD11c-dendritischen Zellen durch Hochregulierung der Expression von CD31. Frontiers in Immunology, 2019; 10 DOI: 10.3389 / fimmu.2019.00600

[5] https://jaoa.org/article.aspx?articleid=2673882

[6] Magnesiumstatus und Nahrungsergänzung beeinflussen Vitamin D-Status und Stoffwechsel: Ergebnisse einer randomisierten Studie; Qi Dai Xiangzhu Zhu JoAnn E Manson Yiqing Lied Xingnan Li Adrian A Franke Rebecca B Costello Andrea Rosanoff Hui Nian Lei Fan Harvey Murff Reid M Ness Douglas L Seidner Chang Yu Martha J Shrubsole; The American Journal of Clinical Nutrition, Band 108, Ausgabe 6, 1. Dezember 2018, Seiten 1249–1258, https://doi.org/10.1093/ajcn/nqy274

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Susanne

Veröffentlicht von Susanne

Dipl. Ernährungsberaterin, Sports Lover and Food Enthusiastic