Unihockey Doppelrunden am Wochenende

Joe Hartmann Unihockeyspieler NLA - Sportbenzin Blog

Während einer Saison stehen in der NLA meist zwischen drei bis vier Doppelrunden an den Wochenenden an. Das heisst, man spielt am Samstag Abend ein Heimspiel und direkt am nächsten Tag, also Sonntag ein Auswärtsspiel (oder umgekehrt). Dass diese Partien am Sonntag dann hart werden können und teilweise den inneren Schweinehund herausfordern dürfte klar sein. Die letzten beiden Spiele der Qualifikation waren eben eine solche Doppelrunde. Wir konnten uns nur mit zwei Siegen Hoffnungen auf eine bessere Ausgangslage für die Playoffs machen, für welche wir bereits qualifiziert waren.

Die Vorbereitung auf ein solches Wochenende mit Planung der Ruhezeiten und Nahrungsaufnahme ist umso wichtiger. Am Freitag nach dem Training wird nochmals kräftig gegessen, dabei darf es auch mal etwas fettiger sein solange die Nahrungsaufnahme nicht zu spät und somit kurz vor dem zu Bett gehen stattfindet. Meistens aber gibt es bei mir Reis oder Teigwaren und wenn immer möglich noch etwas Fleisch dazu, vorzugweise Poulet. Andere Spieler andere Sitten, so lassen sich andere traditionell am Freitag nach dem Training eine Pizza schmecken.

Am ersten der beiden Spieltage folgt idealerweise ein kurzes Aktivierungsprogramm und das Frühstück. Danach geht es auch gerne nochmals etwas zur Erholung zurück ins Bett. Vier Stunden vor dem Spiel wird dann die letzte Mahlzeit in Form von Spaghetti mit einer roten Sauce aufgenommen, dabei darf es auch mal Bolognese mit Rindfleisch enthalten. Für mich wichtig ist der Verzicht auf eine Rahmsauce, da mir diese sonst während dem Spiel aufliegt.

Während dem Wettkampf trinke ich Wasser und nehme in den Pausen Früchte wie Bananen, Äpfel, Birnen oder Mandarinen zu mir. Dazu Powerriegel oder Traubenzucker und als Ergänzung ein Süssgetränk, Winforce Isotone. Nach dem Spiel wird ausgelaufen, was die Durchblutung verstärkt, für Entspannung der Muskeln sorgt und somit eine schnellere Regeneration ermöglicht. Zudem wird schnellstmöglich der Energiespeicher wieder gefüllt um später die Erholung mit genügend Schlaf zu optimieren.
Auf diesen Abschluss nach dem ersten Wettkampftag sollte nicht verzichtet werden, da am nächsten Tag bereits wieder Höchstleistungen vom Körper gefordert werden. Der zweite Tag wird dann analog dem ersten Tag durchgeführt, auch wenn es eine grössere Überwindungskraft braucht um sich für die Spiele aufzuwärmen.

Wir konnten uns mit zwei Siegen und etwas Schützenhilfe noch den 7. Qualifikationsrang erarbeiten und treffen in den Playoff-Viertelfinals auf den UHC Alligator Malans.

Joe Hartmann

Veröffentlicht von Joe Hartmann

NLA Unihockeyspieler, HC Rychenberg Winterthur