Floorball: Sommertraining und Taktikkniffe

Nach der harten Trainingszeit im sogenannten Sommertraining (so nennt sich die Zeit beim Floorball in der keine Ernstkämpfe stattfinden und hauptsächlich ohne Stock und Ball trainiert wird) folgte im August endlich wieder der Einstieg ins Hallentraining. In den ersten Schritten ist dies geprägt von der Wiedereingewöhnung an den Stock, den Boden und die grundsätzliche Koordination zwischen Körper, Stock und Ball. Die taktischen Trainings nehmen wieder Überhand und der Spaßfaktor am Floorball steigt. So folgten schon bald erste Rückschlüsse auf den Formstand, gefolgt von Taktikkorrekturen und direktem Feedback zum Fitnesszustand und somit der Qualität des Sommertrainings.

Die Schwierigkeiten im Sommertraining

Anfänglich hatten wir in der Vorbereitung große Mühe u.a. mit unterklassigen Gegnern, aber auch mit unserem Spielsystem. Der Champy Cup als internationales Turnier beim Floorball gegen Ende des Augusts war dann ein sehr guter Gradmesser. So konnten wir während dieses Turniers unser Spiel sehr gut entwickeln und wussten danach, zu was wir fähig sind und woran wir noch zu arbeiten haben. Die Zufuhr von Äpfeln, Bananen oder verschiedenen Riegeln zwischen den Spielen und in den Spielpausen gewinnt bei drei Spielen in drei Tagen an Bedeutung. Der ebenso wichtige Erholungsschlaf kam wohl bei der Übernachtung in der Zivilschutzanlage bei einigen leider etwas zu kurz. Nichtsdestotrotz war es ein erfolgreiches Turnier und eine gute Standortbestimmung.

Alle Spiele in dieser Phase geben Aufschluss über Verbesserungspotential, das ausgeschöpft werden will und Lücken, die bis zum Saisonstart geschlossen werden müssen. Am Samstag, den 20. September 2014, geht die Saison mit dem Auswärtsspiel gegen den Meister Wiler-Ersigen los und wir werden wissen wie gut das Sommertraining und die Vorbereitungszeit wirklich war.

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Joe Hartmann

Veröffentlicht von Joe Hartmann

NLA Unihockeyspieler, HC Rychenberg Winterthur