Sport Mythos – Mythen aufgedeckt

Mythos

1. Mythos: Spinat enthält viel Eisen
FALSCH! Dieser Irrglaube beruht angeblich auf einem Komma-Übertragungsfehler, der vor rund 100 Jahren bei der Erstellung einer Nährwert-Tabelle gemacht wurde. Statt den dort angegebenen 34 Milligramm enthält frischer Spinat nur 3,4 mg Eisen pro 100 Gramm.

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2. Mythos: Man kann gezielt Fett abnehmen.
FALSCH! Die Grösse des Energiedefizits bestimmt die Menge des Körperfetts, das abgebaut wird, und deine Genetik legt fest wo und in welcher Reihenfolge dies geschieht.

3. Mythos: Fett macht fett
FALSCH! Fett allein macht nicht dick. Im Gegenteil, bestimmte Fette können sich sogar positiv auf Gesundheit und Figur auswirken. Es besitzt jedoch eine hohe Energiedichte, weshalb man darauf achten sollte, vor allem gesunde Fette in kleinen Mengen zu sich zu nehmen.

4. Mythos: Cardiotraining ist der einzige Weg zum Fettabbau
FALSCH! Cardiotraining ist zwar zweifelsohne gesund für dein Herz-Kreislaufsystem und hilft dir dabei zusätzliche Kalorien zu verbrennen, ausschlaggebend für den Fettabbau ist jedoch einzig und allein die Kalorienbilanz. Nur wenn diese negativ ist, du also mehr verbrauchst als du zuführst, wird Körperfett abgebaut.

5. Mythos: Ingwer hilft bei Muskelkater
RICHTIG! Laut einer Studie der Universität Georgia (USA) kann das tägliche Einnehmen von Ingwer durch Sport verursachte Schmerzen um 25 Prozent reduzieren. Über elf Tage schluckten Freiwillige Kapseln, die jeweils 2 Gramm rohen oder gekochten Ingwer enthielten. Eine andere Gruppe bekam Kapseln ohne Ingwer. Mit einem starken Armtraining wurde die Wirkung überprüft. Dazu hat man Entzündungswerte und andere biochemische Schmerzmarker im Blut gemessen. Das Ergebnis: Ingwer hilft tatsächlich bei Muskelkater. Es macht dabei keinen Unterschied, ob die Wurzel roh oder gekocht verzehrt wurde.

6. Mythos: Sport verwandelt Fett in Muskeln
FALSCH! Muskeln bestehen aus Proteinen (Eiweiss), Fett aus Fett. Es ist unmöglich, dass sich Fett direkt in Muskelmasse umwandelt. Aber: Beim Laufen verbrennt der Körper durch den erhöhten Kalorienverbrauch Fett – und setzt Trainingsreize für die Muskeln. Und: Je mehr trainierte Muskelmasse, desto höher der Kalorienumsatz – selbst im Schlaf!

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7. Mythos: Wer nach 18 Uhr isst, nimmt zu
FALSCH! Ob man zunimmt oder nicht, hängt einzig und allein von der Kalorienanzahl ab, die Uhrzeit hat damit nichts zu tun. Nimmt man mehr Kalorien zu sich, als man verbrennt, nimmt man zu. Nimmt man weniger Kalorien zu sich, als man verbrennt, nimmt man ab. Es entspricht allerdings der Wahrheit, dass kurz vor dem Zubettgehen keine schwer verdaulichen Speisen mehr zugeführt werden sollten, da dies die Schlafqualität mindert.

8. Mythos: Fructose ist gesünder als normaler Zucker
FALSCH! Fruchtzucker (Fructose) hat zwar ein gesundes Image, da er unter anderem in Obst enthalten ist, beinhaltet aber genauso viele Kalorien wie herkömmlicher Zucker. Einzig für die Industrie ist der Fruchtzucker vorteilhaft, denn er lässt sich günstiger herstellen und verstärkt, auch in kalorienarmen Lebensmitteln, den fruchtigen Geschmack. Für den Verbraucher ist Fruchtzucker eher unvorteilhaft. Der Verdauungstrakt des Menschen ist nicht geeignet, um Fruktose in grossen Mengen zu verarbeiten. Der Genuss von vielen Äpfeln, Fruchtsäften oder andere Lebensmitteln, die Fruchtzucker enthalten, führt daher oft zu Magenschmerzen oder Durchfall. Es ist also Vorsicht geboten, zumal immer mehr Produkte mit künstlichem Fruchtzucker gesüßt werden. Auf die tägliche Portion Obst sollte man dennoch nicht verzichten.

9. Mythos: Man kann so viel Obst essen, wie man will – es ist in jedem Fall gesund
FALSCH! Obst hat viele Vitamine und ist daher gesund. Es enthält aber auch Fruchtzucker und der kann in großen Mengen verzehrt, genau wie Haushaltszucker, dick machen. Essen Sie Obst also bewusst! Besser: Um auf genügend Vitamine und Mineralstoffe zu kommen, eher zu Gemüse als zu Obst greifen.

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10. Mythos: Sport stärkt das Immunsystem
STIMMT! zumindest für moderaten Ausdauersport. Denn Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung, aktiviert Herz und Muskulatur. Zugleich wird das Immunsystem sanft gereizt und Immunzellen werden gebildet. So bleibt auch die Immunabwehr im Training.
Allerdings kann zu viel des Guten das Immunsystem auch schwächen. Untersuchungen zeigen, dass die Immunabwehr von Marathonläufern und Wettkampfsportlern durch die hohe Belastung eher geschwächt wird und durch eine gut geplante Ernährung ausgeglichen werden muss. Am gesündesten ist also moderater Ausdauersport mehrmals in der Woche.

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