Ironman Wettkampfverpflegung

Ironman Wettkampfverpflegung - Sportbenzin Blog

Ironman Wettkampfverpflegung / Mike Schifferle – Sportbenzin Blog

Im letzten Blog führte ich auf, was ich vor einem Ironman an Nahrung und Getränken zu mir nehme. Nun gehe ich einen Schritt weiter und möchte in diesem Blog berichten, wie ich meine Ironman Wettkampfernährung gestalte. Da die Ernährung eine sehr individuelle Angelegenheit ist, sollen auch diese Ausführungen keine generelle Regel darstellen, sondern als Hinweise verstanden sein, um seine eigene Wettkampfverpflegung allenfalls zu überdenken. Nach dem Motto „never change a winning horse“, ändert man auch an der Wettkampfverpflegung nichts, wenn sich diese mehrfach bewährt hat. Dennoch bin ich der Meinung, dass man hin und wieder mal was Neues ausprobieren sollte. Vielleicht funktioniert ja was anderes noch viel besser. Wenn dem nicht so ist, hat man auf jeden Fall die Bestätigung, dass man mit dem bewährten bisher am besten gefahren ist. Ein weiterer Vorteil beim ausprobieren anderer Energieträger besteht darin, dass man die Reaktionen des Körpers auf gewisse Produkte besser kennen lernt und man flexibler wird, wenn mal die gewünschte Wettkampfverpflegung nicht zur Verfügung steht. Bei meinem letzten Wettkampf machte ich auch so einen Versuch, der leider in die Hose ging. Ich probierte einen Energieriegel aus, den ich vom Geschmack her sehr gut mag. Unter hoher Belastung hatte ich den Riegel bisher jedoch noch nie ausprobiert. Während des Rennens merkte ich dann bald, dass mir mein Magen unter Belastung aufgrund dieses Produktes Probleme bereitete. Nach etwa dreiviertel der Strecke wechselte ich dann auf meine altbewährte Wettkampfverpflegung und dies funktionierte dann wieder besser. Obwohl der Wettkampf zu Beginn sicher nicht optimal lief, habe ich nun die Gewissheit, dass diese Form der Energiezufuhr unter hoher Belastung bei mir nicht optimal ist.

Meine persönliche Wettkampfverpflegung

Nun, wie sieht für mich jetzt die optimale Ironman Wettkampfverpflegung aus? Grundsätzlich nehme ich nur Flüssigkeiten und Energie-Gels zu mir. Ich bin der Ansicht, dass feste Nahrung wie Riegel oder andere Sachen meinen Magen  nur unnötig belasten würden. Ich nehme zirka 60-80 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde in Form von kohlenhydrathaltigen Sportgetränken und Energy-Gels von Sponser auf – teilweise auch mit Koffein. Nach dem schwimmen warte ich mit der Nahrungsaufnahme zirka 15 Min bis sich der Körper wieder von der horizontalen Lage im Wasser etwas erholt hat. Danach liefere ich dem Körper alle 15 bis 30 Min Energie in der oben aufgeführten Form zu. Mehrheitlich trinke ich Sportgetränke und nehme nur selten Wasser. So kann ich auch gleich wichtige Mineralsalze aufnehmen. Bei heissen Temperaturen oder wenn ich merke das der Körper mühe hat die zugeführte Flüssigkeit aufzunehmen, schlucke ich zusätzlich alle ein bis zwei Stunden eine Salztablette. Die letzten fünf bis zehn Kilometer beim Marathon kommt dann Cola als schneller Energielieferant zum Zug. Dadurch kriege ich nochmals einen zusätzlichen Energieschub.

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Video: Training nach dem Ironman in Lanzarote: