HIT – Training am Limit

Dieses Mal möchte ich euch meine persönliche Erfahrung über das sogenannte HIT Training weitergeben. In den letzten Jahren hört man immer wieder vom “high intensity training“ und dessen Wirksamkeit. Das heisst, es werden im Training sehr harte Intervalle absolviert. Die Intensität übersteigt das Mehrfache eines ruhigen Trainings. Daher kann man auch sagen „kurz aber heftig“.

HIT - Training am Limit

HIT – Training am Limit

Als Rennfahrer sind solche harten Einheiten natürlich auch auf dem Trainingsplan. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass ich sehr vorsichtig sein muss mit hohen Intensitäten. Vorallem während einer Wettkampfperiode, in welcher man als  Mountainbiker fast jedes Wochenende ein Rennen fährt, ist die Gefahr gross, dass man auf die „andere Seite“ kippt. Das heisst, dass man sich ein bisschen übernommen hat und eher müde ist als frisch.

Meiner Meinung nach kann der Sportler mit diesen Trainings zwar noch etwas herausholen, aber wie oben gesagt ist der Grat sehr schmal. Da frag ich mich, soll ich  wirklich meine schon gute Form riskieren um noch ganz wenig heraus zu holen oder bleibe ich auf der „sicheren“ Seite, fahre dann aber eine ganze Saison gut?

Da finde ich Belastungen an der Schwelle einiges besser. Diese sind immer noch hart genug, aber da bewegt man sich nicht auf einem so schmalen Grat wie mit HIT.

Schlussendlich muss aber jeder für sich herausfinden, was für ihn gut ist.

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Martin Gujan

Veröffentlicht von Martin Gujan

Profi Mountainbiker