Die häufigsten Fehler beim Muskelaufbau

Fehler beim Muskelaufbau

„Wer schön sein will muss leiden“ bedeutet ein altbekanntes Sprichwort. Das nehmen sich viele zu Herzen, und begeben sich dafür täglich ins Fitnessstudio um ihren Körper zu stählen. Besonders Neueinsteiger schwärmen von Muskelbergen und einem stahlharten Sixpack. Nach einigen Wochen kommt es jedoch zur Ernüchterung, denn sie stellen fest, dass die Muskeln nicht so wachsen wie sie sollten. 
Hier eine kurze Aufzählung der häufigsten Fehler beim Muskelaufbau.

Übertraining

Viele Neueinsteiger trainieren nach der Devise: Je mehr desto besser. Doch das ist ein Irrtum. Gerade beim Krafttraining sollte man sich stets im Hinterkopf bewahren: Weniger ist manchmal mehr. Es bringt nichts, stundenlang nur bestimmte Muskelgruppen zu trainieren. Damit ein Muskel wächst, braucht dieser einen bestimmten Reiz. Diesen Reiz kann man in einem kurzen und knackigen Training einbauen und das maximale herausholen. Überflutet man den Muskel mit Reizen, wirkt das sogar Kontraproduktiv und es besteht Gefahr für Entzündungen.

Ernährung

Für den Muskelaufbau ist es wichtig, dem Körper auch die richtigen Brennstoffe zu geben, denn er muss Leistung erbringen und wachsen. Wenn man Muskeln aufbauen will, sollte man sich deshalb genau erkundigen, wie viele Nährstoffe der Körper braucht. Der häufigste Fehler besteht in der Aufnahme von zu vielen Kalorien und zu wenig Eiweiß. Auch Snacks zwischendurch sind erlaubt, wenn sie aus Proteinen und etwas Fett bestehen.

Nahrungsergänzung

Hier besteht einer der Hauptfehler, den viele Anfänger und Fortgeschrittene begehen. Kraftsportler benutzen ein großes Sortiment von Nahrungsergänzungsmitteln und vergessen dabei, dass es sich auch wirklich um eine Ergänzung der Ernährung handelt. Viele verwenden diese nämlich als Ersatz, und hierbei liegt der Fehler. 
Richtige Ergebnisse kommen mit der Disziplin, das bedeutet, dass man bei der täglichen Ernährung bewusst zu gesunden Lebensmitteln greifen soll. Viele ernähren sich die Woche über gesund, und werfen sich am Wochenende mit einer durchzechten Nacht inklusive Stopp bei der Dönerbude um Wochen zurück. Um das auszugleichen, werden dann doppelte und dreifache Portionen von Proteinpulver verzehrt. 
Der Unterschied vom Laien zum Profi liegt in der Konsequenz und im Gesamtpaket.

Christian Habeck

Veröffentlicht von Christian Habeck

Sportnarr, Kraftsportbegeistert, Paleo-Anhänger, Risikomanager, Extremwertsucher, Instagramer