Muskelaufbau: Verletzungen durch Übungen vermeiden

Wer sich für Muskelaufbau interessiert, der kann sehr viele verschiedene Übungen vorfinden, von denen natürlich auch einige ans Ziel führen. Wie in so vielen Bereichen gibt es aber auch in puncto Muskelaufbau einige schwarze Schafe unter den Übungen, die entweder kaum einen Nutzen haben oder aber ein hohes Risiko für Verletzungen beinhalten.

Im Folgenden soll es darum gehen, welche Übungen ein Risiko für Verletzungen beinhalten und welche Übungen überhaupt gar nicht auf dem Trainingsplan stehen sollten. Darunter auch eine Übung, der man im Fitnessstudio oft begegnet, ob nun bei Anfängern, Fortgeschrittenen oder den absoluten Muskelprotzen.

Kreuzheben und Kniebeugen als Risiko

Besonders gefährdet bei diversen Übungen ist der Rücken, den es dementsprechend zu jeder Zeit zu schützen gilt. Vor allem bei Kniebeugen und Kreuzheben ist das Verletzungsrisiko für den Rücken extrem erhöht, sodass bei diesen Übungen die Sicherheit und Kontrolle immer an erster Stelle stehen sollten.

Sowohl bei Kreuzheben als auch Kniebeugen kann es zu Schäden an Bandscheiben und Wirbelsäule kommen, wenn die Übungen falsch ausgeführt werden. Gerade Anfänger sollten aus diesem Grund zu Beginn auf Hilfe von Trainern oder erfahrenen Trainierenden setzen, um den Muskelaufbau sicher zu packen.

Weiterhin ist auch die Übung Frenchpress (im Normalfall an der SZ-Stange ausgeführt) nicht risikofrei, denn diese belastet die Ellbogen stark. Wer also zu viel Gewicht auflegt und keine Kontrolle über die korrekte Ausführung hat, der kann dafür sorgen, dass die Gelenke in den Ellbogen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Crunches als schlechte Übung für Bauchmuskeln

Als Übung, die nicht auf dem Trainingsplan für einen gesunden Muskelaufbau stehen sollte, gelten Crunches, die die Bauchmuskeln trainieren sollen. Zunächst einmal ist es so, dass es einige deutlich effektivere Übungen für den Aufbau einer starken Bauchmuskulatur gibt, sodass Crunches nicht notwendig sind.

Darüber hinaus gibt es einige Studien, die Crunches als Risiko für die Wirbelsäule sehen. Durch das sich wiederholende Überstrecken der Wirbelsäule bei den Crunches kann es zu einer verminderten Stabilität dieser kommen. Gerade bei Ausführung über längere Zeiträume sind Crunches also als Verletzungsrisiko zu sehen.

Ausführung immer oberste Priorität

Generell gilt: wer beim Muskelaufbau erfolgreich sein und seine Gesundheit trotzdem schonen möchte, der sollte auf eine perfekte Ausführung der einzelnen Übungen achten. Zum einen natürlich, weil nur eine sehr gute Ausführung dafür sorgt, dass die gewünschten Muskelfasern gereizt werden.

Zum anderen deshalb, weil eine falsche Ausführung so gut wie immer ein Risiko für die Gesundheit darstellt. Selbst falsch ausgeführte Bizepscurls (mit krummer Haltung der Wirbelsäule) können für Verletzungen sorgen – dementsprechend gilt: Muskelaufbau gerne, aber unter sicheren Voraussetzungen.

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