Diätvergleich Teil 3: Die Brigitte-Diät

Obststand auf dem Wochenmarkt

Die Brigitte-Diät ist ein Diätkonzept, das seit 1969 regelmäßig von der Frauenzeitschrift Brigitte veröffentlicht wird. Nach eigenen Angaben seien die Speisen eine ausgewogene, fettreduzierte und sättigende Diät, die von Ernährungsfachleuten und Ärzten anerkannt sei.[1]

Prinzip

Die Ernährung nach Brigitte-Diät ist zusammengesetzt aus energiereduzierten Mischkosten, welche man selbst zubereitet. Die Rezeptvorschläge werden in den Brigitte-Heften abgedruckt und können von den Lesern nachgekocht werden. Dabei sind täglich 3 Hauptmahlzeiten und bis zu 2 Zwischenmahlzeiten erlaubt.

Es dürfen zwischen 1000 und 1500 Kalorien pro Tag zu sich genommen werden und maximal 40 Gramm Fett. Es gibt verschiedene Konzepte, so sind z.B. Rezepte für schnelle Menüs, Familienrezepte oder Menüs für Vegetarier vorhanden. Die Zutaten haben ein ausgewogenes Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettverhältnis und sichern somit eine ausreichende Nährstoffzufuhr.

Hilfe kann man von einem sogenannten ‚Brigitte-Diät-Coach‘ erhalten, welcher Ratschläge gibt und einen persönlichen Diätplan erstellen kann.

Pro:

Das Konzept vermittelt eine vernünftige Ernährungsumstellung ohne Kalorienzählen, die langfristig erfolgreich sein kann und dabei nicht gesundheitsschädlich ist.

Contra:

Wie bei anderen für andere Diätprogramm kann zu einem Jojo-Effekt kommen. Weitere Kritikpunkte könnten sein, dass sie zeitaufwändig und wenig flexibel beim Auswärtsessen ist, da dann keine Kontrolle über die Zusammenstellung der Mahlzeiten herrscht.

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Weblinks

Dominique Judith Rémy

Veröffentlicht von Dominique Judith Rémy

Dipl. Ernährungsberaterin HF, Dipl. Ernährungs-psychologische Beraterin IKP, CrossFitterin, LOGIanerin