Maca Pulver – Das Inkagold

Maca Pulver

Maca ist das Superfood der südamerikanischen Inka. Einst königliche Mahlzeit, natürliches Aphrodisiakum und wundersames Heilmittel, wird die Knolle heute in der Natruheilkunde bei Libidomangel und Potzenproblemen, aber auch bei unerfülltem Kinderwunsch und in den Wechseljahren eingesetzt. Sportler nutzen das Maca Pulver zur Leistungsförderung und zur geistigen Wachheit. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben in den letzten Jahren immer wieder die vielen gesundheitlichen Aspekte von Maca Pulver untersucht und bestätigt.

Maca

  • wirkt leistungssteigernd
  • wirkt potenzfördernd
  • wirkt sich positiv auf die Fruchtbarkeit aus
  • steigert den Testosteronspiegel

Was ist Maca?

Maca ist die Wurzel eines peruanischen Kressegewächses aus der Familie der Kreuzblütler. Sie wächst in den Anden auf über 4000 Meter Höhe, wo Sie Wind, Kälte und aggressiven UV-Strahlungen trotzt. Das Maca Pulver wird schon seit mehr als 2000 Jahren von den Inkas auf Grund ihren zahlreichen Nähr- und Vitalstoffen hoch geschätzt.

Verwendung von Maca

In Peru wird Maca noch heute als Gemüse verspeist und als medizinische Heilpflanze geehrt. Man schätzt sie wegen ihres Nährwerteprofils, sowie ihrer verjüngenden Eigenschaften und isst sie häufig bis zu dreimal täglich. Dazu wird die Pflanze in Asche geröstet, gekocht, gebraten oder erhitzt, dann getrocknet und zermahlen. Die indigenen Völker der Anden verwenden das Maca Pulver wie Mehl zum Backen und Kochen.  Das Maca Pulver kann aber auch ganz einfach in heissem Wasser oder Milch angerührt werden, was ein süsses nahrhaftes Getränk mit kakao-ähnlichem Geschmack ergibt. Smoothies, Müsli und Desserts verleit Maca einen angenehm süssen Geschmack. Ein Maca-Muffin Rezept am Schluss.

Maca in der  Naturheilkunde und Wissenschaft

In der Naturheilkunde ist die Maca-Knolle für ihre wärmenden Eigenschaften bekannt. Daher wird sie auch bei arthritischen Beschwerden (Rheuma) und bei Erkrankungen der Atemwege, aber auch zur Förderung der Fruchtbarkeit bei Mensch und Tier eingesetzt.

Natürlich hat sich inzwischen auch die Wissenschaft auf die kleine Knolle gestürzt und dabei erstaunliche Erkenntnisse gewonnen. Im Fachmagazin CNS Neuroscience & Therapeutics wurde im Jahr 2008 eine Studie von Dr. Dording und Kollegen vom Massachusetts General Hospital in Boston veröffentlicht. Die Wissenschaftler untersuchten darin 16 Teilnehmer (vor allem Frauen) mit einem Durchschnittsalter von Mitte Dreissig. Sie litten alle unter einer sog. SSRI-bedingten sexuellen Dysfunktion. Der Begriff SSRI bezeichnet eine Gruppe Antidepressiva, zu deren Nebenwirkungskomplex sexuelle Störungen der unterschiedlichsten Art gehören können, wie z. B. eine verminderte oder gänzlich verschwundene Libido, Impotenz beim Mann, vorzeitiger oder überhaupt kein Orgasmus, gefühllose Geschlechtsorgane bis hin zu emotionaler Abstumpfung.

In besagter randomisierter Doppelblind-Studie erhielt ein Teil der Probanden 1,5 Gramm Maca pro Tag, ein anderer Teil 3 Gramm. Es zeigte sich, dass die höhere Dosis von 3 Gramm Maca pro Tag (nicht aber 1,5 Gramm) zu einer signifikanten Verbesserung der sexuellen Beschwerden führte. Die Forscher stellten zudem fest, dass Maca sehr gut vertragen wurde. Sie schlossen ihren Studienbericht mit dem Fazit, dass Maca die SSRI-bedingte sexuelle Dysfunktion mindern und insbesondere eine vorteilhafte Wirkung auf die Libido haben kann.

Und wie wirkt Maca bei Männern?

In einer randomisierten placebokontrollierten Doppelblindstudie der Universidad Peruana Cayetano Heredia im peruanischen Lima konnten Dr. Gonzales und Kollegen belegen, dass Maca auch bei Männern eine aphrodisierende Wirkung zeigt. Die 21- bis 56jährigen Probanden erhielten in dieser Studie entweder 1,5 Gramm Maca täglich oder 3 Gramm Maca bzw. ein Plazebo. Nach 8 Wochen hatte sich in der Maca-Gruppe das sexuelle Verlangen deutlich gesteigert – und zwar ohne dass sich Maca in irgendeiner Weise auf die Testosteron- oder Östradiolspiegel ausgewirkt hätte.

Testosteron ist das Hormon, das in der Schulmedizin eigentlich für eine Libido- und Potenz-Steigerung bei Männern eingesetzt wird. Wenn Maca nun die Potenz steigert, ohne den Testosteronspiegel zu erhöhen, dann bedeutet dies auch, dass sich Maca nicht negativ auf die Prostata auswirken dürfte, was bei der Gabe von Testosteron eine häufige Nebenwirkung darstellt.

Anwender von Maca berichten infolgedessen, dass sie sich stärker, leistungsfähiger und gesünder fühlen und „einfach mehr Lust“ haben. Die Libido- und Potenz-Steigerung scheint mit einem allgemeinen Energie-Schub einherzugehen, der sich offenbar bis hin zu den Spermien erstreckt.

Maca – Die Vitalstoffbombe

Hinzu kommt, dass Maca eine Nährstoff- und Vitalstoffbombe sondergleichen ist. Es enthält Kohlenhydrate, viel Eiweiss und wertvolle Fettsäuren sowie über 30 Mineralien und Spurenelemente. Maca ist reich an Kalzium und Zink, Jod, Eisen, Kupfer und Mangan. Ihre Vitamine B2, B5, C und Niacin machen die Maca regelrecht zur Power-Quelle. Darüber hinaus enthält die Maca-Wurzel auch pflanzliche Sterole, die dem Hormon Testosteron ähneln. Diese fördern auf ganz natürliche Weise die Durchblutung des Beckengewebes und stimulieren die Testosteron-, bei Frauen die Östrogenbildung. Nebenbei senken sie den Cholesterinspiegel, indem sie die Aufnahme des Cholesterins im Dünndarm hemmen. Durch diese Fülle an Nähr- und Vitalstoffen ist Maca besonders für Sportler, aber auch für andere Menschen, die ihre Vitalität, Kraft und Ausdauer erhöhen wollen, der perfekte Begleiter für die tägliche Energiezufuhr.

Rezept Maca Muffins (vegan)

Zutaten für 10-12 Muffins:

Trockene Zutaten

60 g Vollkornmehl oder Mandelmehl
40 g Dinkelmehl
30 g Maca Pulver
100 g Kokosblütenzucker
1 kleine Prise Salz
2 TL Backpulver

Feuchte Zutaten

60 ml Kokosöl
120 ml Mandelmilch
120 ml warmes Wasser mit 2 TL Chia Samen (vor Weiterverwendung mind. 5 Minuten quellen lassen)
3 EL Orangensaft (frisch gepresst)
Geriebene Schale von ½ unbehandelten Bio-Orange
1 zerdrückte Banane

Zusätzlich je nach Lust und Laune: Nüsse, Beeren, Schockodrops etc.

Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinbackform fetten oder mit Papierförmchen auslegen.

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.

Die feuchten Zutaten nach und nach einrühren und weiter rühren, bis ein weicher Teig entsteht.

Zuletzt die Zusätze wie Schokodrops, Kokosflocken, Nussstückchen etc. unterheben.

Den Teig in die Muffinformen verteilen und eine Prise Kokosblütenzucker und/oder Chia Samen auf jeden Muffin streuen.

15 bis 20 Minuten bei 180 Grad (Umluft 160) auf mittlerer Schiene backen.

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