Sport Veranlagung – Die Auswahl mit dem Ergebnis verwechselt

Sport Veranlagung

Während man Kinder in jungen Jahren in den verschiedensten Sportvereinen anmeldet, um die Sport Veranlagung herauszufinden und woran sie Freude haben, selektieren Erwachsene die Freizeitbeschäftigung ganz anders: sie prüfen zwar auch was zu ihnen passt, jedoch legen sie einen anderen Maßstab an. Kinder merken schnell, ob sie gute Läufer sind, über ein gutes Ballgeschick verfügen oder ob sie Wasserratten sind.

Die Sport Veranlagung legt idealen Sport fest

Die Tätigkeit, die ihnen liegt, bereitet ihnen auch Freude und sie sind mit großem Eifer dabei. Erwachsene suchen sich Ihren Verein oder Ihre Sportart danach aus, was entweder auf dem Heimweg liegt, was standesgemäß ist oder wo Arbeitskollegen und Nachbarn anzutreffen sind. Ein Grund, warum Mitglieder eines Fitnessstudios zu Karteileichen mutieren ist der Umstand, dass sich der Erfolg nicht so schnell einstellt wie erhofft.

Das mag am inneren Schweinehund liegen, an persönlicher Inkonsequenz, vielleicht ist der Betreffende aber auch einfach nur nicht für diesen Sport gemacht. Wie viele Leute quälen sich beim Joggen, obwohl ihr Körper überhaupt nicht die Voraussetzungen hierfür mitbringt? Aber sie machen es, weil sie ein gewisses Bild oder Aussehen vor Augen haben, dem sie nacheifern wollen.

Wie viele Leute gehen regelmäßig schwimmen, um einen ähnlich ästhetischen und durchtrainierten Körper wie ein Schwimmer zu bekommen? Jedoch sitzen alle Menschen, die sich Ihre Sparte im Sport nach eben beschriebenen Kriterien aussuchen, einem großen Trugschluss auf: Sie verwechseln die Auswahl mit dem Ergebnis. Die Schwimmer sehen nicht so durchtrainiert aus, weil sie schwimmen, sondern sind gute Schwimmer, weil sie so aussehen beziehungsweise die Veranlagung dafür mitbringen. Ein Model beispielsweise sieht auch nicht toll aus, weil Sie diese oder jene Schminke aufträgt, sondern sieht von Natur aus schön aus und bringt deshalb die Veranlagung mit als Model für Schminke zu agieren.

Äh – und was hat das mit „Fit ohne Geräte“ zu tun ?

Ganz einfach: im Rahmen des von mir vorgestellten Programms, wird sowohl Kraft, als auch Kraftausdauer trainiert. Wer wie gut auf welchen Teil des Programms anspricht, ist abhängig von seiner Veranlagung. In diesem Fall meine ich, welcher Muskelfasertyp in seinem Körper besser oder stärker ausgeprägt ist. Während einige Körper besser auf Kraftausdauer ansprechen, sind andere geradezu prädestiniert tonnenweise Gewichte zu stemmen. Deshalb möchte ich mich im nächsten Artikel etwas näher mit den unterschiedlichen Muskelfasern auseinandersetzten, damit Sie nicht den Fehler machen und ebenfalls die Auswahl mit dem Ergebnis verwechseln.

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Christian Habeck

Veröffentlicht von Christian Habeck

Sportnarr, Kraftsportbegeistert, Paleo-Anhänger, Risikomanager, Extremwertsucher, Instagramer