Fasten: Was tun gegen die Nebenwirkungen?

Fasten? Ja! Aber was tun bei Nebenwirkungen?

Fasten kann zu grossem Wohlbefinden beitragen, den Körper entschlacken und heilen. Doch es kann während des Fastens auch zu Beschwerden kommen. Was kann man gegen die Nebenwirkungen des Fastens tun? Es gibt viele unterschiedliche Fastenmethoden, etwa das Fasten mit Säften und Suppenbrühe, das reine Wasser-Fasten, das Basenfasten oder auch das Fasten nach Hildegard von Bingen.

So unterschiedlich wie die Fastenmethoden können auch die Nebenwirkungen sein, die während des Fastens auftauchen. Dazu gehören:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel, Schwächegefühle, Kreislaufprobleme
  • Hautausschläge
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Gliederschmerzen
  • Übelkeit
  • Konzentrationsschwäche

Was kann man gegen diese Nebenwirkungen unternehmen?

Dieser tritt oft in den ersten zwei bis drei Tagen auf und verflüchtigt sich dann wieder. Besonders anfällig für fastenbedingte Kopfschmerzen sind Menschen, die auch sonst eher zu Kopfschmerzen neigen. Die Ursachen können ganz unterschiedlich sein, so dass auch nicht jede Massnahme gegen jedes Kopfschmerzen hilft. Kopfschmerzen können das Symptom eines Koffein-Entzugs oder eines Zucker-Entzuges sein.

Wer regelmässig Kaffee trinkt und während der Fastenzeit darauf verzichten möchte, sollte vorab den Kaffeekonsum etwas eindämmen und nicht von heute auf morgen den Kaffe ganz weglassen. Andernfalls kann der Kaffee-Entzug und das Kopfschmerzsymptom bis zu drei Tagen dauern, danach hat man es jedoch meist überstanden.

Es gibt jedoch auch Phasen in der Fastenzeit, bei welchen der Kaffee unterstützen kann. Wenn der kleine Hunger kommt bzw. der „Gluscht“ auf Süsses oder Ungesundes kann eine Tasse Kaffee auch den Appetit zügeln und eindämmen, was sich wiederum positiv auf die Figur auswirkt 🙂

Ein weiterer Grund für Kopfschmerzen, Hautausschläge, Schwindel und Gliederschmerzen können auch auftreten, wenn zu wenig Flüssigkeit zugenommen wird. Dann kann der Körper die gelösten Schlacken, Gifte und Stoffwechselabfallprodukte nicht schnell genug ausscheiden. Diese zirkulieren daraufhin im Körper und belasten ihn, was zu den genannten Beschwerden führen kann.

Gerade die Haut wird im Notfall aus Ventil benutzt, über die Gifte ausgeleitet werden, was sich sodann in Ekzemen oder Pickeln zeigen kann.

Darum sollte man täglich bis zu 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen – und zwar über den Tag verteilt. In Form von Wasser, verdünnte Gemüsesäfte, Gemüsebrühen oder auch ungesüsste Kräutertees, wobei ein Drittel in jedem Fall aus reinem Wasser bestehen sollte.

Regelmässig Mineralstoffe und Vitamine zuführen

Während einer Fastenperiode wird der Körper stark beansprucht. Durch den Verzicht auf verschiedene Nahrungsmitteln oder einseitigem Essverhalten, kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Um das Risiko zu senken, empfiehlt es sich auf ein Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen, welches alle nötigen Mineralstoffe und Vitamine enthält. So kann gewährleistet werden, dass der Körper alle Mikronährstoffe erhält, die er benötigt.

Auch Bentonit und Zeolith sind hervorragende Begleiter einer Fastenkur. Sie absorbieren im Darm gelöste Gift- und Schlackenstoffe und verhindern so, dass diese erneut in den Blutkreislauf gelangen.

Stress vermeiden & Bewegung fördern

Und natürlich darf auch die Wirkung von Stress nicht ausser Acht gelassen werden. Das Fasten bedeutet Stress für den Körper. Deshalb sollte im Alltag darauf geachtet werden, dass zusätzliche Stressfaktoren vermieden werden können. Viel Bewegung und eine sportliche Einheit tun nicht nur der Figur etwas Gutes, sondern helfen dem Körper auch den Stress auszugleichen.

Susanne

Veröffentlicht von Susanne

Dipl. Ernährungsberaterin, Sports Lover and Food Enthusiastic