Darmsanierung – Darmaufbau

Darmsanierung

Darmsanierung – Kein anderes Organ des Körpers beeinflusst unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden so stark wie der Darm. Mit einer Länge von ca. 6–8m und einer Kontaktoberfläche von ca. 400–500m2 übernimmt der Darm viele wichtige Körperfunktionen:
Durch die Aufnahme der Nahrungsbestandteile liefert er dem Körper die zum Leben benötigte Energie.
Ungefähr 80% unseres Immunsystems befinden sich im Darm. Die körpereigene Darmflora sowie das lymphatische System spielen dabei eine zentrale Rolle.
Täglich resorbieren wir im Darm bis zu 9 Liter Flüssigkeit. Diese stammt einerseits aus der täglichen Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, grösstenteils jedoch aus den Verdauungssäften.
Unter anderem sind die Darmzellen an der Bildung des «Glückshormons» Serotonin beteiligt. Somit nimmt die Darmfunktion direkten Einfluss auf unsere Psyche.

All diese Funktionen zeigen auf, wie eng eine intakte Darmflora und Darmtätigkeit mit unserer Gesundheit zusammenhängen. Gerät das Gleichgewicht im Darm aus den Fugen, so können Blähungen, Durchfall, Verstopfung, aber auch Müdigkeit, chronische Immunschwäche, Allergien, Gemütsschwankungen und vermehrte Pilzinfektionen die Folge sein. Aus ganzheitlicher Sicht betrachtet, ist deshalb eine Darmsanierung in sehr vielen Fällen sinnvoll.

Darmsanierung in 3 Schritten

Für die Darmsanierung werden 3 Wirkstoffe kombiniert:
Huminsäure
Milchsäurebakterien
L-Glutamin

Huminsäure

Huminsäuren sind natürliche Abbauprodukte von Pflanzen. Sie bilden aufgrund ihrer vernetzten Struktur einen beruhigenden Schutzfilm auf den Schleimhäuten des Darmes und vermögen somit lokal entzündliche Prozesse zu lindern. Zusätzlich wird somit eine Anhaftung von Fremdstoffen chemischer und mikrobieller Art an die Darmschleimhaut verhindert. Auch besitzen Huminsäuren die Fähigkeit, Schadstoffe im Darm an sich zu binden. Da sie vom Körper nicht aufgenommen werden, werden die so gebundenen Stoffe über den Darm ausgeschieden, bevor eine schädigende Wirkung entstehen kann.

Milchsäurebakterien

Der Verdauungstrakt wird von Billionen von Bakterien besiedelt. Die grosse Mehrheit davon dient unserer Gesundheit und gehört zur sogenannten Darmflora (siehe dazu Burgerstein Biotics Broschüre). Den grössten Anteil an Milchsäure bilden die vorwiegend im Dünndarm lokalisierten Lactobacillen und die im Dickdarm beheimateten Bifidobakterien. Diese kleinen Multitalente helfen durch die Veränderung des Darmmilieus, die Vermehrung der guten Bakterien zu fördern und die Ausbreitung der krankmachenden Bakterien zu hemmen. Zudem unterstützen sie die Verdauungsfunktionen, stimulieren das Immunsystem und die Schleimproduktion im Darm und sind beteiligt an der Bildung von B-Vitaminen, Folsäure und Vitamin K. Bevorzugen Sie bei der Therapie mit Milchsäurebakterien Produkte mit lebenden bakterienstämmen, welche eine genügend hohe Mengean Lactobacillen und Bifidobakterien enthalten. Produkte die frei von Laktose und Gluten sind, eignen sich optimal für Allergiker.

L-Glutamin

L-Glutamin ist die häufigste frei vorkommende Aminosäure im Menschlichen Körper (Blutplasma, Skelettmuskel) und gehört zu den bedingt essentiellen Aminosäuren. Da erstaunt es nicht, dass Glutamin gleichzeitig auch die wichtigste Energiequelle für die Zellen ist. Als unentbehrlicher Energielieferant für die Zellen der Darmwand, ist der Einsatz von täglich 2 Gramm L-Glutamin vor allem bei Schäden an der Innenwand des Verdauungstraktes und bei erhöhter Darmdurchlässigkeit angebracht. Zudem ist gleichzeitig eine wichtige Energiequelle für das Immunsystem. Aufgrund all dieser Funktionen eignet sich Glutamin bestens für den Darmaufbau.

6 Tipps für eine bessere Verdauung

  • Gehen Sie zur Toilette, wenn Ihr Körper danach verlangt.
  • Die Einnahme von Medikamenten wie z.B. Antibiotika, Cortison oder Abführmitteln können die Darmflora empfindlich stören. Als Folge kann es zu einer Verringerung der Anzahl hilfreicher Milchsäurebakterien kommen. Deshalb empfiehlt sich nach einer medikamentösen Behandlung die Darmflora mit einem entsprechenden Präparat wieder aufzubauen.
  • Bei Tendenz zur Verstopfung ist eine tägliche Einnahme von 30–50g Ballaststoffen
    (ideale Quellen: Leinsamen, Flohsamen) sinnvoll. Diese gelangen in den Dickdarm, binden dort Wasser auf und beginnen zu quellen. Der Stuhl wird erweicht und sein Volumen nimmt zu, was die in der Darmwand befindlichen Dehnungsrezeptoren reizt. Die Darmtätigkeit wird dadurch angeregt. Zudem bilden die Ballaststoffe den Nährboden
    für viele nützliche Darmbakterien.
  • Nehmen Sie genügend Flüssigkeit zu sich. Besonders nach der Einnahme von Leinsamen und Flohsamen sollte genügend Wasser getrunken werden.
  • Regelmässige Bewegung kurbelt die Verdauung an. Wer tagsüber am Arbeitsplatz vorwiegend sitzt, sollte den sportlichen Ausgleich in der Freizeit suchen. Nicht umsonst spricht man oft von einem Verdauungsspaziergang.
  • Verdauungsbeschwerden und Blähungen sind oft ein Zeichen einer überlasteten Leber. Vor allem für die Fettverdauung und den Alkoholabbau wird der von der Leber produzierte Gallensaft benötigt. Um die Gallensaftproduktion anzuregen haben sich Bittermittel wie z.B. Artischocken-, Mariendistel-, Enzianwurzel-, Wermut- oder Löwenzahntropfen bewährt.

Präsentation der Produkte und Einnahmeempfehlung zur Darmsanierung im Sportbenzin Shop

Präsentation Burgerstein Biotics

Quellen: Ebi-Pharm AG

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