Superkompensation – Trainingseffekt

Superkompensation - Trainingseffekt

Superkompensation – Funktionsweise

Das Prinzip der Superkompensation ist eigentlich recht simpel. Durch das Training wird der Körper einer Belastungen ausgesetzt von der er sich in der folgenden Trainingspause langsam wieder erholt. Er regeneriert sich aber nicht nur, sondern erhöht sein Leistungspotential sogar über das Ausgangsniveau. Er baut vor, um vor künftigen Belastungen besser gewappnet zu sein (Überkompensation).  Jetzt wird auch klar von wo der Spruch kommt „Nicht das Training macht dich leistungsfähiger sondern die Regeneration danach.“ Allerdings muss die Belastung einen gewissen Schwellenwert überschreiten damit der Prozess der Superkompensation ausgelöst wird.

Auf diese Weise verschiebt sich im Verlaufe eines Anpassungsprozesses das Leistungsniveau und damit auch der untere Schwellenwert immer weiter nach oben. Um einen kontinuierlichen Leistungszuwachs zu erzielen, müssen deshalb die Trainingsreize schrittweise erhöht werden (Prinzip der steigenden Belastung). Das heist jedes Training muss 110% gegeben werden, ist dies nicht der Fall und man „lauert“ herum und gibt nur 80%, gibt es für den Muskel keinen Grund stärker und grösser zu werden, da die Belastung unter dem Kraftniveau liegt. Dazu kommt noch dass der Körper natürliche Sicherheitseinrichtungen besitzt. Wenn ein Muskel eine Kontraktion ausführt, zb. ein Gewicht drückt wie beim Bankdrücken, mobilisiert er nur gerade 85-90% seiner gesamten zur Vefügung stehenden Muskelfasern, also gibt nicht die volle Kraftleistung. Das ist ein wichtiger Sicherheitsbonus der den Körper vor Überlastung und Verletzungen schützen kann, denn so hat er immer noch eine Reserve die er im Notfall mobil machen kann. Um stetige Muskelzuwächse zu erreichen muss aber genau diese Sicherheit umgangen werden und der Muskel gezwungen werden mehr als normal zu leisten nämlich eben 110%. Das heisst die verbleibenden Muskelfasern die normalerweise nicht aktiviert werden, mit spez. Trainingstechniken trotzdem zu trainieren, denn nur wenn der Körper keine Reserven besitzt muss er sich weiterentwickeln.

Jetzt muss nur noch genügend Zeit sein zum wachsen. Auch da muss auf einige Details geachtet werden damit man nicht ins Übertraining läuft und zum richtigen Zeitpunkt wieder einen neuen Wachstumsreiz setzt.

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