Blähungen – ein Tabuthema

Darmaufbau

Damit unser Körper täglich mit genügend Energie versorgt wird, erbringen unsere Verdauungsorgane Höchstleistungen. Im Laufe eines Lebens reisen ca. 30 Tonnen Nahrung und 50 000 Liter Flüssigkeit durch den Darm, mit ihnen zahlreiche Krankheitserreger und Giftstoffe. Blähungen sind ein häufiges Tabuthema, welches zu unangenehmen Situationen führen kann.

Blähungen treten häufig als akute Beschwerden nach üppigen, schwer verdaulichen Speisen oder nach dem Konsum von Rohkost auf. Normalerweise verschwinden sie schnell wieder. Selten liegt den Blähungen eine ernste Krankheit zugrunde. Es gibt auch Menschen, die ständig unter einem geblähten Bauch leiden.

Was passiert im Körper?

Bei Blähungen kommt es im Magen-Darmtrakt zu einer übermässigen Füllung mit Luft und anderen Gasen. Die typischen Beschwerden sind Völlegefühl, Darmgeräusche und ein gehäufter Abgang von Winden 🙂 Die Ursachen sind vielfältig. Oft entstehen vorübergehende Blähungen durch den Verzehr von Lebensmitteln, die eine verstärkte Gasproduktion bewirken:

  • Kohlgemüse, Hülsenfrüchte, Zwiebeln
  • Fettiges oder süsses Essen
  • Kohlensäurehaltige Getränke, Alkohol oder Kaffee
  • Durch Schlucken von zu viel Luft bei schnellem Essen
  • Blähungen sind häufige Begleitsymptome bei Menschen mit Laktose-, Fruktose- oder Glutenintoleranz, sowie bei Patienten mit Reizdarm.

9 Tipps zur Vorbeugung gegen Blähungen

  1. Die Mahlzeiten regelmässig und in einer ruhigen Atmosphäre einnehmen
  2. Gutes Kauen verbessert die Verdauung. Der Speisebrei bleibt länger in Kontakt mit den Verdauungssäften.
  3. Blähende Nahrungsmittel und Getränke meiden
  4. Bitterstoffe beugen vor: Lebensmittel wie Chicorée, Artischocke, Löwenzahn, Ruccola, Endivien und Grapefruit können unterstützen
  5. Bakterien im Dickdarm mögen es sauer: Lebensmittel wie Joghurt, Kefir und Sauerkraut haben einen leicht ansäuernden Effekt
  6. Möglichst vor 18 Uhr essen
  7. Abends auf den Verzehr von Rohkost verzichten
  8. Nicht während den Mahlzeiten trinken, damit die Verdauungssäfte nicht verdünnt werden.
  9. Bewegung fördert die Verdauungstätigkeit und verbessert die Gesundheit der Darmflora.

Darmaufbau

Huminsäuren wirken beruhigend im Magen-Darm-Trakt

Huminsäuren sind natürliche Abbauprodukte von Pflanzen, die überall in der Natur vorkommen z.B. in Braunkohle, aber auch in Moor und Torf. In Lebensmitteln wie Kaffee, Tee, in der Brotkruste und auch in gebratenem Fleisch nehmen wir Huminsäuren täglich zu uns. Für die innere Anwendung am Menschen eignen sich besonders die aus Braunkohle, in ihrer reinsten Form gewonnenen, natürlichen Huminsäuren.

Positive Wirkung von Huminsäuren bei Blähungen:

  • Bessere Aufnahme essentieller Nahrungskomponenten
  • Überflüssige Gase und Giftstoffe im Darm werden gebunden und ausgeschieden
  • Der Anteil unverdauter Nahrung im Darm sinkt. Dadurch wird Gärungs- und Fäulnisprozessen vorgebeugt. So kann der Darm weiterhin «entgiften» statt «vergiften».

Verdauungsfördernde Wirkung bei Nahrungsmittelintoleranzen:

Blähungen sind ein häufiges Begleitsymptom bei Lebensmittelintoleranzen. Bei einer Lebensmittelintoleranz hat der Körper die Fähigkeit teilweise oder ganz verloren, einen bestimmten Stoff zu verdauen – oder er hat diese Fähigkeit nie besessen. Der Körper bildet keine Antikörper, sondern reagiert unmittelbar mit Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall Verstopfung oder Unwohlsein auf ein Nahrungsmittel.

Huminsäuren verlangsamen die Darmpassagezeit von Nahrungsmitteln. Dadurch können sie bei enzymatisch bedingten Nahrungsmittelintoleranzen die Einwirkungszeit der verbleibenden Enzyme verlängern und die Verdauung verbessern. Die Toleranzgrenze kann etwas angehoben werden.

Empfehlung bei Blähungen

Activomin enthält natürliche Huminsäuren, gewonnen aus Braunkohle. Es wird als Kapsel unzerkaut zu den Mahlzeiten mit Wasser eingenommen.

  • Akutes Stadium: 3x täglich 2 Kapseln einnehmen bis zur Besserung der Beschwerden
  • Erhaltungsdosierung bei Besserung der Beschwerden oder bei chronischem Auftreten: 3 x täglich 1 Kapsel einnehmen.

Einnahmetipps

Die Kapsel kann bei Bedarf geöffnet und der Inhalt in Wasser oder Tee aufgelöst oder direkt über die Mahlzeit gegeben werden. Da die Huminsäuren von Activomin nicht in den Blutkreislauf resorbiert werden, kann Activomin während der Schwangerschaft und Stillzeit in einer Dosierung bis maximal 3x täglich 1 Kapsel eingenommen werden.

Blähungen sind in der Schwangerschaft keine Seltenheit. Durch das Hormon Progesteron entspannt sich die glatte Muskulatur in der Darmwand. Dadurch wird der Darm träge und arbeitet langsamer. Zusätzlich drückt mit zunehmendem Wachstum des Säuglings die Gebärmutter stärker auf den Darm, was ihn in seiner Funktion behindert. Grundsätzlich sollten Schwangere die Einnahme mit dem behandelnden Gynäkologen absprechen.

Da Huminsäuren stark bindend wirken, ist ein Einnahmeabstand zu sämtlichen Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln von 2h einzuhalten.

Tipp aus der Natur

Sauerklee: Sauerklee dient zur Harmonisierung des Stoffwechsels. Er besitzt eine leberaktivierende Wirkung und kann lindernd bei Gallenkoliken, Magen-Darm-Krämpfen und Bauchschmerzen sein. Sauerklee wirkt ebenfalls unterstützend bei «seelischen Bauchschmerzen» oder bei «Bauchschmerzen», die mit Nervosität oder Aufregung verbunden sind.

Unsere Produktempfehlung

Activomin

Darm-Sanierungspaket 

Susanne

Posted by Susanne

Dipl. Ernährungsberaterin, Sports Lover and Food Enthusiastic